Accuphase Phono-Vorverstärker C-37

Accuphase hat sehr lange Erfahrung mit Entwicklung und Bau von Phono-Vorverstärkern. Diese Phono Vorverstärker finden seit vielen Jahren Verwendung als Einschubmodule für die Vorverstärker-Linien sowie für die Vollverstärker von Accuphase. Die Einschubmodule wie z.B. das MM/MC Phonomodul AD-2820 mit Preis knapp unterhalb 4000,- € sind schon unter den klanglichen Spitzengeräten in diesem Preissegment angesiedelt. Angewiesen ist solch ein Modul natürlich auf die Spannungsversorgung durch den Hauptverstärker. Damit sind gewisse Grenzen gesetzt, wenngleich diese auch sehr hoch einzustufen sind. Die logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis war die Entwicklung eines externen, eigenständigen Phonovorverstärkers. Besonders drängend wurde dies durch den Ultra-High-End Vorverstärker Accuphase C-3800 bei welchen konsequenterweise die Einschubmodule keine Verwendung finden. Der C-37 hat vollkommen getrennte Entzerrer-Vorverstärker für Phono MM und MC. Damit kann der Forderung bezüglich der unterschiedlichen Eingangsimpedanz schaltungstechnisch begegnet werden. Der Accuphase Phono Vorverstärker C-37 hat 3 umschaltbare Eingänge um mehrere Tonabnehmersysteme perfekt anpassen zu können, wenn Sie z.B. einen EMT Tonabnehmer an einem Kuzma Arm und ein Lyra System parallel betreiben möchten. Darüber hinaus kann man die notwendigen Faktoren wie Verstärkung (Gain) Eingangsimpedanz, Subsonic usw. für jeden Eingang separat einstellen und abspeichern. Die RIAA Entzerrung arbeitet mit einer Genauigkeit von max. +-0.3 dB von 20 bis 20.000 Hz. Durch die extreme Selektion der verwendeten Bauteile und der Entwicklungstiefe ist es möglich Klirrwerte (Total Harmonic Distortion) von nur 0,005% zu erreichen.

Der C-37 bringt mit 14,5kg für einen Phono-Vorverstärker unglaublich viel Gewicht auf die Waage. Für mich stellte sich schon häufiger die Frage über Sinn und Unsinn solchen Aufwands. Ein Phonoverstärker wäre mit Bauteilen von weniger als 50 Gramm Gewicht ausreichend gut zu bauen. Warum also dieser enorme Aufwand den Accuphase nicht nur beim Phonovorverstärker betreibt und dieses „Massengrab“ an Bauteilen um solch einfache Dinge wie einen Entzerrer Vorverstärker zu bauen? Ich gebe zu, daß ich mit der Komplexität dessen was die Accuphase Entwickler sich schaltungstechnisch ausdenken zeitweise überfordert bin. Eine Erkenntnis hat sich für mich in den Jahren der Zusammenarbeit mit der Firma Accuphase ergeben. Das Entwicklerteam verwendet unendlich viel Sorgfalt darauf, dass die eigentliche Signalverarbeitung so gut wie möglich vor äußeren Einflüssen geschützt erfolgen kann. Hierfür ist ein erheblicher Bauteileaufwand notwendig, der oftmals den Aufwand für die verstärkende Schaltung erheblich übersteigt. Das empfindliche Signal wird somit bestens „gepampert“ verarbeitet. Nicht zuletzt daraus resultiert der überirdische Klang vieler Geräte von Accuphase und auch des Phonovorverstärkers C-37.

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Accuphase Phono-Vorverstärker C-37

Der ultimative Phono-Vorverstärker – Der C-37 arbeit im Doppelmonoaufbau mit links und rechts völlig separate Schaltungen der MC-Vorstufe und des Entzerrer-Vorverstärkers und zwei Netztransformatoren. Es kommen selektierte Bauteile zur Verwendung die für extreme Rauscharmut und hervorragende RIAA-Entzerrungsgenauigkeit sorgen. Der Impedanzwahlschalter mit sechs Stellungen für MC und drei für MM ermöglicht perfekte Anpassung an jeden Tonabnehmer für bestes Klangergebnis. Subsonic-Filter und hoher Verstärkungsfaktor, schaltbar bis zu 70 dB für MC und 40 dB für MM. Der C-37 bietet drei Eingänge für Analog-Plattenspieler mit separater Abspeicherung der Einstellungen für jeden Eingang.

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