Vorteil beim Einsatz von Subwoofern

Einleitung:

Ich behaupte, daß so gut wie kein passiver Lautsprecher am gesamten HiFi-Markt in der Lage ist, Bässe unterhalb 40 Hz auch nur annähernd so gut zu reproduzieren, wie die besten speziell für diesen Zweck gebauten, aktiven Subwoofer. Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf die große Masse untauglicher „Subwoofer“ die sich am Markt tummeln. Mit diesen, salopp gesagt Brüllwürfeln“ wird man den Klang guter High-End Lautsprecher deutlich verschlechtern. Diese Erfahrung haben schon viele HiFi-Interessierte gemacht und diese Erfahrung können wir nur bestätigen. Über diese Gerätekategorie will ich hier nicht sprechen.

Technik:

Schauen Sie sich die allgemeinen Produkteigenschaften von MJ-Subwoofern an und Sie werden die wesentlichen Kriterien finden die ein Subwoofer zu erfüllen hat um für den audiophilen High-End Einsatz tauglich zu sein. Im Moment ist mein Lieblingslautsprecher der grosse Standlautsprecher Fischer & Fischer SN-570. Ein Paar dieser Lautsprecher hat vier Basstreiber mit 22cm Durchmesser (was ca. 10% mehr schallabstrahlender Fläche entspricht als beim Einsatz von zwei 30cm Basstreibern). Darüber hinaus kommen nochmals 4 Tiefmitteltöner mit 18cm Durchmesser zum Einsatz. Die Lautsprecher haben einen Frequenzgang von 28-27000 Hertz und können gewaltigen Druck in allen Frequenzbereichen aufbauen. Angetrieben von z.B. einem Accuphase C-3800 Vorverstärker und der Class A Endverstärker Accuphase A-70 lässt diese Kombination selbst bei unseren anspruchsvollsten Kunden keine Wünsche offen.

Manche unter Ihnen werden mich für reichlich verrückt erklären, wenn ich Ihnen sage, daß ich diesen Ausnahmelautsprecher für meine persönlichen Hörsessions nur in Verbindung mit einem MJ Acoustics Subwoofer Reference 800 MK II an den oben genannten Verstärkern anhöre. Der Reference 800 MK II hat einen 46cm Basstreiber (= 1660 cm² Fläche). Damit hat die Lautsprecher-Subwoofer Kombination in der Summe rund 3200 cm² schallabstrahlende Fläche im Bassbereich. Zum Vergleich: Der grösste Lautsprecher von Bowers & Wilkins, die B&W Diamond 800 kommt mit 4x25cm Tieftönern lediglich auf 1960 cm²/Paar was nur ca. 60% der Fläche meiner Lieblingskombination entspricht.

Jetzt kann man sagen, na und, was soll der alleinige Bezug auf die schallabstrahlende Fläche? Gut, alleine mit der Fläche ist es sicher nicht getan, qualitativ hochwertig müssen alle Komponenten natürlich ebenfalls sein. Bei unserer Referenzkombination zweifelt die hohe Qualität wohl kaum jemand ernsthaft an. Was der Subbass MJ Acoustics Reference 800 MK II an Sauberkeit und Tiefgang im Bass vermittelt, kann kein uns bekannter passiver Lautsprecher erreichen. Ich behaupte aus Erfahrung ganz dreist (so bin ich nun mal), selbst die versiertesten High-Ender sind platt, welche klanglichen Ergebnisse wir hier erzielen. Selbstverständlich setzt eine Kombination solcher High-End Boliden und einem Subwoofer beim Händler eine Menge Erfahrung voraus um eine nahtlose Integration zu erreichen. Ganz wichtig ist dabei die korrekte Phasenlage der Lautsprecher zum Subwoofer. Nur wenn alle Töne zur gleichen Zeit und im richtigen Verhältnis zueinander beim Hörer ankommen integriert sich ein Subwoofer ohne jemals zu dröhnen oder als getrennt wahrgenommen werden zu können. Nur dann erscheint die Gesamtkombination als bruchlose Einheit im Fluss der Musik.

Klangliche Auswirkungen:

Bisher habe ich hauptsächlich über die Technik und den Bassanteil bei der Musikwiedergabe geredet. Uns geht es hier aber keinesfalls um ein mehr an Bass oder überzogenen Bass. Es stellen sich beim Einsatz eines geeigneten Subwoofers an nahezu jedem Lautsprecher überraschende klangliche Effekte ein, die man erst einmal gar nicht mit dem Bass in Verbindung bringen mag.

1. Das Gesamtsystem scheint mit wesentlich höherer Dynamik zu spielen.

2. Die Bühne gewinnt deutlich an Größe und Staffelung. Die Ortbarkeit einzelner Instumente oder Sänger wird extrem verbessert. Jedes Instrument bekommt einen festen Platz und ist in der Größe deutlicher ortbar und man kann die Richtung jedes Tones im Raum besser bestimmen.

3. Stimmen und Instrumente gewinnen insgesamt an Sauberkeit und Feinzeichnung.

4. Die Auflösung in den feinsten und höchsten Tönen gewinnt deutlich. Die beeindruckendsten klanglichen Effekte sind: Stimmen verlieren bei S-Lauten ihre letzte Schärfe, Streicher klingen seidiger, die letzten Verzerrungseffekte, die bei schwierigen Aufnahmen vorhanden sein können verschwinden vollständig.

Klar klingt eine Box vom Schlag einer Fischer & Fischer SN-570 auch ohne Subwoofer schon genial gut und man vermisst eigentlich überhaupt nichts. Ich verspreche Ihnen: Wenn Sie eine HiFi-Anlage länger als eine Woche mit einem passenden Subwoofer richtig gut eingestellt hören, führt an der Anschaffung kein Weg vorbei. Sie werden ab diesem Zeitpunkt immer etwas vermissen wenn der Subwoofer mal nicht mitspielen sollte.

Als ehemaliger Gegner von Subwoofern habe ich mich in den letzten 15 Jahren dieser Gerätegattung immer mehr zugewandt. Die frühe Konfrontation mit ebenfalls guten Subwoofern von z.B. REL, Sunfire, Veldodyne, Audiodata uvm. hat mich zur ständigen Suche nach den besten bezahlbaren Subwoofer ermutigt. Im Moment ist aus vielen Gründen der beste mir bekannte Subwoofer der MJ Acoustics Reference 800 MK II. Man kann mit einem perfekt eingestellten Subwoofer so dramatische Klangverbesserungen erreichen, daß ich persönlich überhaupt nicht mehr anders hören mag. Die Subwoofer des englischen Spezialisten MJ Acoustics stellen für uns im Moment für den Einsatz in hochwertigen Stereo und Surroundanlagen die am besten geeigneten Woofer dar.

Zwar haben viele Hersteller gute Subwoofer im Angebot, aber keine Firma erfüllt alle unsere Erfordernisse in der Weise wie das MJ Acoustics tut.

Was erwarten wir, wenn wir uns Subwoofer für den High-End Einsatz anschauen?

1. Geschlossene Gehäuse (keine Bassreflexsysteme, kein Bandpass oder ähnliches.)

2. Alle wichtigen Parameter müssen in feinsten Schritten anpassbar sein:
Phase in 1 Grad Schritten von 0-180
Lautstärke in 1 dB Schritten
Grenzfrequenzen in 1 Hz Schritten

3. Die Übergangsfrequenzen müssen so einstellbar sein, daß der Subwoofer oberhalb der eingestellten Grenzfrequenz nicht mehr mitspielt.

4. Das empfindliche Musiksignal soll keinen Wandlungsprozessen unterworfen werden (AD/DA Wandlungsprozesse für die Bearbeitung in DSPs sollen nach Möglichkeit unterbleiben)

5. Beim gemischten Einsatz für High-End Audio und Surround Filmton muss der Subwoofer den gleichzeitigen Anschluss mehrerer Eingänge (z.B. High-Input und LFE Eingang) zulassen. Der Subwoofer muss die Speicherung von mindestens 2 getrennten Sets aller Parameter zulassen.
Die eingestelltenn Presets sollten per Fernbedienung durch einen Tastendruck abrufbar sein.

6. Den Einsatz möglichst wirkungsgradstarker Treiber, damit nicht unnötige Wattleistungen als Verlustwärme anfallen. Dies ist wegen der Langlebigkeit der Geräte ein wichtiger Faktor.

7. Sehr kleine Gehäuse lassen physikalisch gesehen keine Abstrahlung von tiefen Frequenzen zu. Ein Hig-End Subwoofer kann deshalb nicht klein sein. Mit dieser Einschränkung muss der Audiophile leben. Wenn man die Oberflächen dann weitgehend frei aussuchen kann, wie dies bei MJ Acoustics der Fall ist, hat man es leichter den Woofer in die Einrichtung zu integrieren.


Ein paar Praxisbeispiele

1. Wir haben als Beispiel eine manuelle Messreihe eines Standlautsprechers mittels eines dB.Meters mit und ohne Subwoofer erstellt.

2. Messung des großen Standlautsprecher Fischer & Fischer SN-550 am Hörplatz unter Praxisbedingungen Zum Vergleich haben wir den kleinen Monitorlautsprecher Fischer & Fischer SN-510 mit MJ Acoustics Reference 800 MK II gemessen und gegenübergestellt Messreihe mittels dem DG-48 Prozessor von Accuphase



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