Wie kommt man zu einer guten HiFi-Anlage?


Was kann „Auswahl haben" auch bedeuten?

Wenn man Hoer-An und einen der großen Mitbewerber betrachtet, wird die gängige Meinung sein, daß dort oft eine riesige Auswahl zu finden ist, während bei uns nur wenige Produkte zu finden sind. Landläufig wird das breit aufgestellte Sortiment als „die große Auswahl" verstanden.

Eine ganz andere Sichtweise könnte aber die Folgende sein: Wir bei Hoer-An müssen, auf Grund unseres eher kleinen Geschäftes und unseres begrenzten Budgets genau das tun, was ein Kunde auch tun muss. Wir müssen den Markt akribisch genau nach den besten Produkten absuchen, weil wir es uns nicht leisten können Ausreißer im Sortiment zu haben. Dazu fehlt uns sowohl das Geld, als auch der Platz. Aus diesem Grund finden Sie bei uns nur eine Auswahl der Besten, am Markt befindlichen Geräte der Unterhaltungselektronik. Alleine der Fakt, daß wir uns mit unserem kleinen Geschäft seit 25 Jahren erfolgreich behaupten können, mag ein Hinweis darauf sein, daß wir offensichtlich einiges richtig machen. Einen solch riesigen „Bauchladen“ wie er in manchen Läden gezeigt wird, kann kein Verkäufer wirklich kennen. Da wird nach dem Motto verfahren: Wir haben Alles und wer hier nicht fündig wurde, wollte auch nichts kaufen (O-Ton eines Verkäufers eines Mitberwerbers in Frankfurt). Eine Vorauswahl gibt es nicht, dafür aber fast alles was der Markt hergibt. Da wird Klasse durch schiere Masse und Auswahl und gute Beratung durch ein Überangebot ersetzt. Das ist in unserem Sinn eben genau das Gegenteil von „Auswahl haben", das bedeutet eher, daß Sie die Qual der Wahl haben die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Internet ist dann eigentlich der bessere Ansprechpartner als solche Riesenverkaufsplattformen, weil es dort ein noch größeres Angebot gibt als es auch der größte, stationäre Laden bieten kann. Wir bei Hoer-An treffen für unsere Kunden eine sorgfältige Vorauswahl um sie vor Fehlkäufen zu schützen.

Wie kombiniert man eine gute HiFi-Anlage?

Eine wesentliche Vorbedingung auf dem Weg zu einer guten Anlagenkombination ist die sehr gute Kenntnis über die Einzelteile aus welchen man die Anlage zusammenstellen möchte. Als grundlegendstes Kriterium müssen der Verstärker und die Lautsprecher miteinander harmonieren. Da sind im Wesentlichen zu nennen: Der Wirkungsgrad der Lautsprecher, die Wattleistung des Verstärkers und die klangliche Gangart der Komponenten. Einen warm klingenden Verstärker mit einem eher behäbigen Lautsprecher und einem warm klingenden Kabel kombiniert und schon hat man eine langweilig klingende Anlage oder eine Anlage für Langweiler, ganz so wie man es sehen möchte.

Wir bei Hoer-An haben ein überschaubares Sortiment an Geräten und Lautsprechern. Da liegt es in der Natur der Sache, daß wir das Verhalten jedes einzelnen Teils mit seinen Besonderheiten ganz genau kennen und vorhersagen können. Das erspart viel Mühe und unnötige Suche, weil man viele Kombinationen von vornherein ausschließen kann.

Hat man die passendende Kombination von Verstärker und Lautsprecher gefunden, geht es ans Frontend, das heißt die Suche nach der richtigen Quelle. Beim CD-Spieler ist das nicht besonders schwierig. Prinzipiell könnte man sagen, daß jeder CD-Spieler der zur Preisklasse der Anlage passen würde erst mal in Frage kommen kann. Auf die Idee einen 500,- Euro Player mit einem 10.000,- Euro Verstärker zu kombinieren dürfte wohl selbst der Unbedarfteste nicht kommen. Ähnlich verhält es sich mit der Suche nach DA-Wandlern und Streamern als Quellgeräte. Heute geht man in der Regel nicht mehr den Weg eine Anlage aus Einzelkomponenten von 3-4 Herstellern zu kombinieren, obwohl das immer noch großen Erfolg bringen kann, sondern man bewegt sich innerhalb einer Elektroniklinie und kombiniert diese mit dem passenden Lautsprecher.

Hat man diese Kombination gefunden, geht es ans Feintuning mittels der richtigen Kabelverbindungen, eventuell dem Einsatz eines Netzfilters, von Spikes oder anderen Zubehörteilen, der korrekten Aufstellung im Raum und wenn gewünscht und klanglich förderlich, dem Einbezug eines Subwoofers ins System. Beim Thema Kabel muss ich immer wieder feststellen, daß die oben genannten Grundregeln außer Acht gelassen wurden und grobe Fehler mit dem Einsatz von Kabeln ausgeglichen werden sollen. Das ist selten von Erfolg gekrönt und führt bestenfalls zu viel Geld in der Kasse eines Händlers und in so gut wie keinem Fall zum gewünschten Ergebnis. Schlechte Basiskombinationen biegt auch das beste Kabel nicht zurecht. Das Kabel ist und bleibt ein Mittel für Feintuning, wie z.B. kleinere klangliche Anpassungen an den Abhörraum des Kunden, wenn alle anderen Faktoren beachtet und bis dahin alles richtig gemacht wurde.


Wie kommt der Kunde zu einer guten Hifi-Anlage?


Die genaue Kenntnis über die Eigenschaften der Lautsprecher in unserem Sortiment und die Kenntnis von Raumakustikproblemen geht bei uns so weit, daß wir im voraus wissen, welcher Lautsprecher in einem gegebenen Raum eines Kunden klingen wird und welcher garantiert nicht passt. Es gibt natürlich auch vollkommen unkritische Räume, die eine große Auswahl an Lautsprechern zulassen würden. Die Regel ist aber eher, daß man die Besonderheiten des Abhörraums beachten muss. Hier sind wir auf Grund unserer langjährigen Erfahrung der perfekte Ansprechpartner. Leider mussten wir immer wieder feststellen, daß die Kunden glaubten unseren Rat nicht beachten zu müssen und dann einen Onlinekauf tätigen und manchmal nach Monaten oder erst nach Jahren des "herumwurstelns" und der Erkenntnis, daß unser Rat doch richtig war reumütig zu uns zurückkehren. Oft sind sie dann um viele tausend Euro ärmer und um eine Erfahrung reicher, nämlich daß der Rat eines seriösen Händlers oft mehr wert ist, als die gedachte Ersparnis des letzten Euros.



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